5. Juli 2008 by Damien
“promisk queer in Berlin” lautet der Untertitel eines hauptstädtischen Partymagazins, “Queer gewinnt” die programmatische Überschrift des Titelbeitrags der aktuellen Ausgabe. Und weil man mindestens Gender-Studies studieren sollte, um dieses Queer-Ding zu verstehen, macht sich der neue Chefredakteur die Mühe, das Ganze auch uns primitiven Old-School-Schwulen zu erklären. Immerhin, wir dürfen - vorläufig? - homo bleiben:
Das alles heißt jetzt natürlich nicht, dass Lesben und Schwule künftig auf ihre homosexuelle Identität verzichten müssen [sic!].
Ausreichend aber ist sie in Zukunft sicherlich nicht mehr, denn Den Rest des Beitrags lesen »
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5. Juli 2008 by Adrian
Der Rap-Trottel Bushido hat wieder zugeschlagen, um seinen Anspruch auf den Titel des größten Idioten der deutschen Musikszene zu festigen. In einer voll abgedrehten Message an seine Fans pinkelte er seinem Kollegen Sido kräftig ans Bein. So, wie es unter Rappern nun mal üblich ist:
“Aber dann, was im Backstage passiert – ganz ehrlich, ohne Scheiße jetzt – seitdem hab ich Ekel vor dir, Sido… Auf einmal sitzt du da auf der Couch. Der Joint qualmt noch im Aschenbecher. Und du hast mit dem…”, sein Gesicht verfinstert sich und zeigt Ekel, während sein rechts von ihm sitzender Kumpan Würggeräusche von sich gibt. “…mit dem Backup-Singer von der Vorgruppe rungeknutscht. Ist ja nicht schlimm, wenn’s ein Mädchen gewesen wäre”.
“Nicht, dass die Leute das falsch verstehen: Ich hab nichts gegen Schwule. Aber dann rap nicht, mach auch deinen Mund nicht auf. Dann leck dich weiter mit Männern rum, verstehst du? Dann mach doch einen Song mit Dieter Bohlen, mach’s wie Mark Medlock”.
“Aber so lange du noch mit Männern rumknutscht, komm mir nicht vor die Linse, Alter”
Um sich ein authentisches Bild von der Blödheit Bushidos zu machen, hier die komplette Gülle aus dem Oralorgan des Großmauls par excellence: Den Rest des Beitrags lesen »
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5. Juli 2008 by Damien
Der Film spielt in den Dreißiger Jahren, als viele schwarze Familien von Mississipi nach Chicago [fehlendes Wort im Original, D.]. Otis Tilson versucht seine Familie zusammenzuhalten, während sie sich mit Alkolismus [Fehler im Original, D.], Zuhältertum, Homosexualität und Rassismus auseinandersetzt. Den Rest des Beitrags lesen »
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4. Juli 2008 by Damien
Homophobie wird wieder salonfähig
ist ein Beitrag der Tagesschau überschrieben, in dem LSVD-Geschäftsführer Klaus Jetz die unterschiedliche gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen in Ost- und Westeuropa beschreibt:
Lesben- und Schwulenfeindlichkeit ist in Osteuropa wesentlich weiter verbreitet als in Westeuropa. Das sah kurz nach der Wende auch mal anders aus. Anfang der 90er Jahre gab es eine Aufbruchstimmung, von der auch Schwule und Lesben profitiert haben. Das hat sich mittlerweile aber ziemlich verändert.
Woran das in erster Linie liegt, weiß Jetz genau: Den Rest des Beitrags lesen »
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4. Juli 2008 by Adrian
Ein kleiner Einblick in die Denkweise und das Weltbild der rechtsextremen Ungarischen Garde:
Juden, das sind für sie “Geschäftsleute aus dem Nahen Osten” . Schwule nennen sie “die warme Front” . Nur die Zigeuner bleiben die Zigeuner. Alle sollen verstehen, was gemeint ist, ohne es aussprechen zu müssen. Es ist ein Spiel mit Sprachbildern, das Gábor Vona und seine rechtsextreme Ungarische Garde an diesem sonnigen Nachmittag Ende Juni perfekt beherrschen. Den Rest des Beitrags lesen »
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4. Juli 2008 by Adrian
Das Gesundheitsministerium des für islamische Verhältnisse erstaunlich moderaten Jordaniens hat kürzlich erstaunliches festgestellt:
Nach offenbar intensiven Diskussionen über das Thema Homosexualität im Internet, bei denen sich die User einig waren, dass “Tausende Schwule” in Jordanien leben, sah sich das Gesundheitsministerium des Landes zu einer Reihe von hochpeinlichen “Richtigstellungen” und “Ratschlägen” genötigt: Man habe lediglich 20 Homosexuelle im Land entdeckt, gehe aber von bis zu 150 Fällen aus, sagte Raja al Ezzat, der Direktor der Abteilung für Geschlechtskrankheiten im jordanischen Gesundheitsministerium, zur Tageszeitung “Al Ghad”. Sein Ministerium habe sich daher zu besonderen Maßnahmen zur Bekämpfung der “Krankheitsfalle Homosexualität” entschlossen.
Und so sollen nun “Lernprogramme” verhindern, dass Jordanien irgendwann einmal so aussieht, wie bspw. das von Homosexualität zermürbte und geistig verottete Israel.
“Es ist sicherlich schwierig, aber keinesfalls unmöglich, die Schwulen von ihrer Krankheit zu heilen”, sagte Ezzat wörtlich. “Um diesem Benehmen vorzubeugen”, müssten Sozialarbeiter und Psychologen bereits in den Schulen umfassende Aufklärungsarbeit leisten. Lernprogramme, so Ezzat weiter, könnten dazu beitragen, “die negativen Auswirkungen der Homosexualität auf die geistige Gesundheit der Gesellschaft” zu verringern.
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3. Juli 2008 by Damien
Das Los der Schwulen in der muslimischen Welt ist elend
stellt ein Artikel in der ZEIT fest und fragt nach den Gründen. Der Erste ist schnell gefunden, schließlich verstoße Homosexualität
gegen die Moral und den Koran
wird ein Istanbuler Psychiater zitiert. Weshalb sie allenthalben bekämpft wird, von klein auf:
Die Diskriminierung beginnt in den Familien, wo manche Väter, Brüder und Onkel die sexuelle Neigung ihrer Verwandten mit Faustschlägen bekämpfen, in Einzelfällen mit Waffen. Vor Gericht rechtfertigen sich Täter mit dem »unmoralischen« oder »unislamischen« Verhalten ihrer Opfer. Die Gesetze schützen nicht selten die Täter.
Der Staat setzt fort, was in der Familie begonnen wird: Den Rest des Beitrags lesen »
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3. Juli 2008 by Adrian
Im Menschenrechtsrat der UNO dürfen religiöse Praktiken, insbesondere - natürlich - die des Islam, nicht mehr kritisiert werden:
Der Schutz der religiösen Gefühle geht vor Meinungsfreiheit: So sieht es zumindest der Menschenrechtsrat der UNO.
[...] bei den Zusammenkünften des UN-Menschenrechtsrates wird Sprechern künftig das Wort verboten, wenn sie „religiöse Gefühle verletzen“. Als der britische Historiker David Littman in einer Sitzung am 16.Juni die Steinigung von Frauen und die Verheiratung neunjähriger Mädchen in Ländern verurteilte, wo die Sharia angewendet werde, wurde er zunächst von IOC-Delegierten durch ständige Wortmeldungen zur Geschäftsordnung daran gehindert, seine Erklärung zu verlesen. Anschließend verbot der rumänische Präsident des Rats, Doru Romulus Costea, künftig jegliches Urteil über eine Religion, ein religiöses Gesetz oder ein religiöses Dokument.
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3. Juli 2008 by Damien
Für alle Ex-Gays: Bedenkt, es ist nie zu spät, umzukehren!
Christus!
Wie aus dem Samenkorn die Pflanze, lass mich der werden, der ich bin.
Hilf mir, mein Potenzial zu entdecken, die Chancen meines Queer-Seins zu erkennen und meine Begabungen zu leben.
Ich bitte um Mut, meine Träume in mir zu bewegen und sie auszusprechen.
Entfalte die Evolution des Bewusstseins der Menschheit durch meine Transformation.
Beflügle mich durch deinen Geist zu mutigen Taten.
Aus: Urs Mattmann - Coming In. Spiritualität für Schwule und Lesben. München 2002
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2. Juli 2008 by Damien
Berlins Hauptstadtmagazin ZITTY berichtete in seiner letzten Ausgabe über ein kaum zu glaubendes Phänomen: In Berlin haben Schwule Sex! Weil der Erkenntnisgewinn dieser Aussage letztlich wohl gegen Null tendierte, erfuhr der interessierte Leser zusätzlich, dass hier nicht nur Berliner Schwule Sex haben: Den Rest des Beitrags lesen »
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